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Herzlich willkommen bei der GgG e.V.

Die Gesellschaft gegen Gewichtsdiskriminierung (GgG) e.V. ist eine gesellschaftspolitische Initiative mit dem Ziel, die soziale Akzeptanz von dicken Menschen zu verbessern und Diskriminierung auf der Basis von Körpergewicht zu bekämpfen.

Die Gesellschaft gegen Gewichtsdiskriminierung ist eine Vereinigung von Menschen aller Kleidergrößen und Bauchumfänge, die aus ganz verschiedenen Gründen nicht einverstanden sind damit, wie unsere Gesellschaft mit dicken Menschen umgeht. Da wir ein gesellschaftspolitisches Ziel haben und uns nicht primär als Betroffenengruppe sehen, ist das Gewicht unserer Mitglieder für uns von nachgeordneter Bedeutung. Was für uns zählt, ist die Motivation, gegen einen uns alle schädigenden Schlankheitswahn aktiv vorzugehen.

Wir von der Gesellschaft gegen Gewichtsdiskriminierung arbeiten daran, weit verbreitete Vorurteile zum Thema Körpergewicht abzubauen. Wir bieten Informationen, die einen verantwortungsvollen Umgang mit dem Thema fördern, und unterstützen Einzelne im Falle einer Diskriminierung wegen ihres Gewichts.

Literatur-Empfehlungen

Das Thema Gewichtsdiskriminierung und Gegenpositionen zu den gängigen Vorurteilen in Bezug auf hohes Gewicht finden nur sehr langsam in die Politik. In der Literatur sind diese Themen aber bereits fest verankert. Wir haben im Folgenden einige Titel für Sie zusammengestellt, die sich mit der "Bannung" des Fettes, den Erfolgsaussichten von Diäten und dem aktuellen Schönheitsideal kritisch auseinandersetzen.

Wir freuen uns sehr, dass wir inzwischen einen Teil dieser Wissenschaftler, Ärzte und Aktivisten in unserem Beirat begrüßen dürfen.

Frische Farben für die Badesaison

ModCloth’s hat seine diesjährige Badeanzug-Kollektion von Mitarbeiterinnen und Fans der Marke präsentieren lassen und dabei bewusst auf eine große Bandbreite der Körperformen gesetzt. “Wir wollen erreichen, dass es etwas ganz Normales ist, Frauen unabhängig von ihrer Konfektionsgröße als kompetent und selbstbewusst zu betrachten,” so Mary Alderete, Leiterin des Vertriebs.

Ein bisschen schade, dass der Hersteller in den großen Größen für das Shooting ausschließlich Badeanzüge ausgewählt hat, die eher an ein längeres Top erinnern, obwohl sich auf der Website auch Schnitte finden, die den Bauch verpacken, aber seitlich Bein zeigen.

Der männliche Körper im Fadenkreuz der Werbeindustrie

Wir vergessen oft, dass sich auch Männer einem unerreichbarem Schönheitsideal gegenüber sehen und immer härter mit ihrem Körper ins Gericht gehen. Vier Männer aus dem Buzzfeed-Team haben sich auf das Abenteuer eingelassen, ein typisches Motiv aus der uns umgebenden Hochglanzwelt nachzustellen. In einem zweiten Schritt wurden ihre Körper so modelliert, dass sie der Vorlage entsprachen.

Abwertende Blicke schmerzen mehr als zu enge Sitze

Eine Studie der Ben-Gurion Universität von Negev (BGU) hat ergeben, dass dicke Fluggäste die Reaktionen der Mitreisenden auf sie deutlich negativer wahrnehmen als schmale Sitze oder die Notwendigkeit, nach einer Gurtverlängerung fragen zu müssen. Da für die Studie nur 24 Personen befragt wurden, stellt sie eher eine Stichprobe dar, deren Ergebnis sich aber durchaus in das Bild des empfundenen Stigmas fügt, das andere Studien zeichnen.

Zu Gast bei der Antidiskriminierungsstelle des Bundes (ADS)

2016-05-24_GgG_Gespraech_mit_der_ADSWir sagen Dankeschön für das konstruktive Gespräch mit der Antidiskriminierungsstelle des Bundes (ADS), das von gegenseitigen positiven Impulsen, die wir in unsere Arbeit einfließen lassen werden, und Respekt geprägt war.

Wo wir mit unserer Erfahrung in Bezug auf das Thema Gewichtsdiskriminierung einen Beitrag leisten können, werden wir ihn gern erbringen, und freuen uns auf zukünftige Anknüpfungspunkte.

Frostige Zeiten für Fettpölsterchen

Das lange Wochenende ist vorbei und unser Sack war wieder unterwegs. Dies Mal haben wir auf der Tour einen neuen Beauty-Trend entdeckt: Cryolipolyse – die (angebliche) Zerstörung von Fettzellen durch Kälte.

Mehr dazu im Blog unserer Aktion:
www.xl-im-sack.de

Einfach essen, geht das überhaupt?

Wo die Religion nicht darüber entscheidet, was auf den Teller kommt, sind Moral, Lifestyle und die Darstellung des gesellschaftlichen Status eingesprungen. Das Ergebnis sind Food Porn oder neue Krankheitsbilder wie Orthorexia Nervosa, also der übersteigerte Drang sich gesund zu ernähren.

Wie sind vor diesem Hintergrund Diäten zu sehen? Sind sie das uns ständig begleitende Fasten der Neuzeit? Erscheint vielen daher eine andere Form der Abstinenz in der Fastenzeit, wie ein selbstauferlegtes Facebook-Verbot, folgerichtig? Eine interessante Frage, die Dr. Daniel Kofahl in der SWR Sendung “Wie Religionen über das Essen bestimmen” aufwirft. Als Ernährungssoziologe schlägt er gekonnt die Brücke zwischen Religion und neuzeitlichen Ernährungstrends.

SWR Sendung
Wie Religionen über das Essen bestimmen

Superdünn und trotzdem „fett“?

Cellulite-hautKein Problem, denn die neueste Neurose unter dünnen Frauen ist die Angst davor, „skinny fat“ zu sein. Wie man es anstellt, gleichzeitig sehr schlank zu sein und sich immer noch fett zu fühlen, zeigt zum Beispiel der Schweizer „Tagesanzeiger“: „Skinny fat“, ein Begriff aus dem englischsprachigen Raum, bezeichne „Menschen, die zwar, wenn sie bekleidet sind, schlank wirken, jedoch einen relativ hohen Fettanteil und einen geringen Anteil an Muskelmasse haben.“ … weiterlesen

Tag 3 unserer “XL im Sack” Aktion

Von der Wilmersdorfer Straße bis zum Kurt-Schumacher-Haus der SPD reichte die heutige Tour unseres Sacks. Wir wissen jetzt, wo es aktuell die beste Wassermelone gibt und dass die Redaktion der SPD eine leichte Montag-Mittwoch-Schwäche hat.

Zum Blog der Aktion:
http://www.xl-im-sack.de

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