Diese Seite soll der Tatsache Rechnung tragen, dass die Kategorie "dick" im Wesentlichen eine kulturell-gesellschaftlich begründete Kategorie ist. Sie finden in dieser Sektion einerseits Informationen über dicke Menschen in den Medien, andererseits aber auch über Projekte, die sich dem Thema kulturwissenschaftlich nähern, und drittens (noch nicht, aber bald) Beiträge und Gedanken, die dicke Körper in diversen kulturellen Kontexten verorten. Bitte wählen Sie aus dem Menü links.
Im Rahmen des Seminars "Geschlecht und Protest" (Leitung: Gabriele Winker und Melanie Groß) untersucht Philipp Garde Protest- und Widerstandsformen, die herrschende Körpernormen und -zwänge in Frage stellen. Sein besonderes Interesse gilt dem herrschenden Körperregime und der daraus folgenden Pathologisierung alternativer Körperformen und -praktiken, insbesondere der Diskriminierung dicker Menschen. Informationen über das Seminar finden Sie hier.
Die Arbeit nähert sich verschiedenen frühneuzeitlichen Körperkonzeptionen auf der kulturwissenschaftlichen Ebene, indem sie die Wahrnehmung und Interpretation spezifischer körperlicher Phänomene als „dick“ („fat“) als untrennbar verbunden mit verschiedenen sozialen, historischen, wissenschaftlichen und kulturellen Rahmenbedingungen begreift, ja sogar davon ausgeht, dass es diese Rahmenbedingungen sind, die „fatness“ als Gegenstand eines Wissens über Körper überhaupt erst produzieren. Untersucht werden soll, wie und warum „fatness“ in verschiedenen literarischen Narrativen aufgerufen wird, an welchen philosophischen, wissenschaftlichen, theologischen, sozialen und politischen Diskursen diese Texte teilnehmen und wie sie, indem sie dicke Körper mit diesen Diskursen verknüpfen, Körperwissen und Körperwirklichkeiten produzieren. [...mehr...]
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