Unsere - bislang sehr erfolgreiche - Presseschau braucht dringend Unterstützung!
Frau Kusmierz, die die Übersicht bislang mit bewundernswertem Ehrgeiz aktualisiert und befüttert hat, ist leider seit Juni aus persönlichen Gründen nicht mehr in der Lage, sich um die Seite zu kümmern. Da sich bislang niemand bereit erklärt hat, ihre Nachfolge zu übernehmen, liegt die Presseschau derzeit brach. Dringend benötigt wird
gewichtsdiskriminierung.de) und ggf. zu kommentieren. Die Presseschau wurde bislang hervorragend aufgenommen und ist in den Monaten vor Juni 2009 offenbar zu einer Art Generalreferenzquelle zu den Themen Gewicht und Gewichtsdiskriminierung aufgestiegen - so zumindest viele begeisterte Zuschriften. Es wäre schade, wenn wir das Projekt nach nur einem Jahr wieder einstellen müssten.
Hier die Einträge bis Mai 2009:
AP/Angelika Bruder/sueddeutsche.de/mmk
Süddeutsche Zeitung 06.05.2009
Diäten sind der sichere Weg in die Fettsucht, sagen ihre Kritiker. Sie feiern zum 17. Mal den Anti-Diät-Tag und warnen vor den Folgen des Schlankheitsdiktats.
Wir können nur hoffen, dass viele diesen Artikel gelesen haben und ein wenig zum Nachdenken angeregt wurden. Allerdings ist auch hier kritisches Mitdenken angesagt: Ist Adipositas wirklich eine Essstörung? Welche Voraussetzungen müssten dafür gegeben sein? Sind diese Voraussetzungen wirklich (bei jedem/r Dicken, bei der Mehrzahl der Dicken?) gegeben?
http://www.sueddeutsche.de/gesundheit/875/467448/text/
Süddeutsche 5. Mai 2009
Fettpolster um den Bauch gelten als besonders gefährlich - schon ein bisschen Bewegung kann die Gefahr vermindern, zeigt ein Versuch.
Vielleicht ein Ansatz, Diabetes zu behandeln oder vorzubeugen, ohne sich aussichtlosen Abspeckversuchen zu unterziehen.
http://www.sueddeutsche.de/gesundheit/889/467462/text/
APA/dpa
derStandard 30. April 2009
Britin abgewiesen - Behörden befürchten hohe Behandlungskosten.
Da fehlen einem die Worte.
http://derstandard.at/?url=/?id=1240550265490
Von Ann-Kathrin Eckardt
Sueddeutsche Zeitung 24.04.2009
Die Bikini-Figur heißt heute "Gesundheitsfigur". Obwohl Hungerkuren nichts bringen, boomt das Geschäft mit den Dicken wie nie zuvor. Warum?
Über Diätenwahn und das „fette“ Geschäft mit den Dicken.
http://www.sueddeutsche.de/gesundheit/538/466123/text/
Sigrid Schamall
derStandard 23. April 2009
Wer nicht in den Sitz passt, zahlt drauf: Ryanair will eine extra Gebühr einführen - gut so
Leider muss man soviel Dummheit auch noch ernst nehmen. Interessant auch die sich anschließenden Leserkommentare. Siehe unsere Gedanken und Argumente hier: http://www.gewichtsdiskriminierung.de/flugzeugsitze.html
http://derstandard.at/?url=/?id=1240298004918
Regina Bruckner
derStandard 23. April 2009
Alte, Gebrechliche, Lärmende und Stinker böten sich für einen Extra-Obulus an.
Zu dem Leserkommentar unter dem Artikel: Das Hauptargument dafür, dass Dicke mehr zahlen sollen, ist der Mythos, dass Dicke a) etwas für Ihr Gewicht können und b) mit ein bisschen Disziplin ohne weiteres abnehmen könnten. Beides ist - wie die Fachwelt zunehmend betont - falsch. Kein Mensch nimmt einfach nur so mehrere Dutzend Kilos zu, und sie dauerhaft wieder abzunehmen, ist nachweislich für über 95% der Abnehmwilligen ein Ding der Unmöglichkeit.
http://derstandard.at/?url=/?id=1240298006976
dpa/bilu
Süddeutsche Zeitung 20.04.2009
Übergewichtige haben es schwer: Jetzt sollen sie auch noch mehr zum Klimawandel beitragen als Normalgewichtige.
Besonders beim Vergleich mit Vietnam wären wir vor Lachen fast vom Stuhl gefallen. Genau: Vietnam stößt nicht deswegen weniger Treibhausgase aus als die westlichen Industrieländer, weil es dort weniger Industrie und Verkehr gibt, sondern weil es dort prozentual gesehen weniger Dicke gibt.
Jetzt bliebe nur noch die Frage zu klären, was mit Nauru ist -
wahrscheinlich sind die der Hauptverursacher des Treibhauseffektes.
--> Geradezu klassisches Beispiel dafür, dass Korrelation und Kausalität zwei verschiedene Dinge sind.
http://www.sueddeutsche.de/gesundheit/3/465591/text/
dpa/dd
Süddeutsche Zeitung 20.04.2009
Übergewichtige Passagiere, die nicht in einen Economy-Sitz passen, werden künftig bei United Airlines zusätzlich zur Kasse gebeten.
http://www.sueddeutsche.de/reise/993/465582/text/
dpa/tmn
fr-online vom 16.04.2009
Es wird vermutet, die Forscher gehen davon aus und nichts Genaues weiß man nicht. Also, warum sollen dann alte Menschen weniger essen, was soll das?
http://www.fr-online.de/in_und_ausland/sport/fitness_und_
gesundheit/?em_cnt=1723053&
Von Thorsten Pifan
WELT 15. April 2009
Die Deutschen sind zu dick. Dieser Satz geistert alljährlich neu durch die Öffentlichkeit – genauso wie die Forderung, dass Übergewichtige höhere Krankenkassenbeiträge zahlen sollen. Bei Sandra Maischberger kamen die Dicken auf den Prüfstand. Dabei geriet vor allem einer an den Pranger.
Ein guter Artikel zu einer ganz guten Sendung.
http://www.welt.de/fernsehen/article3557929/
Die-Dicken-am-Pranger-bei-Sandra-Maischberger.html
Von Mirja Kuckuk
Süddeutsche Zeitung 15.04.2009
Stehen Dicke in unserer Gesellschaft am Pranger? Nicht in der Sendung von Sandra Maischberger: Dort bekamen ignorante Schlanke ihr Fett weg. Blieb bei der Diskriminierungsthese, dass selbst das Gesundheitswesen nicht auf Übergewichtige eingestellt sei: TV-Moderatorin Sandra Maischberger.
http://www.sueddeutsche.de/kultur/464/465057/text/
WELT 14. April 2009
Schwere Kritik an der Gesundheitspolitik: Ein Ernährungsexperte sieht in den Feldzügen gegen die vermeintliche Fettleibigkeits-Epidemie eine Gefahr für die Volksgesundheit. Die Zahlen, nach denen mehr als die Hälfte der Deutschen übergewichtig seien, stammten von einer Gesellschaft, die von Appetitzügler-Herstellern gesponsert werde.
Der Artikel ist in einem skeptischen Unterton geschrieben und überzeugt nicht, das zeigen auch die Kommentare der Leser im Anschluss.
NOVO-argumente 02.04.2009
Die kleinen Bevormundungen durch den Staat, denen wir zunehmend ausgesetzt sind, sind Gegenstand dieses von Horst Wolfgang Boger herausgegebenen Buches.
Es ist auch ein Link angegeben, wo es kostenfrei zum Download bereit steht.
http://www.novo-argumente.com/magazin.php/novo_pinnwand/artikel/000129
Von Adam Soboczynski
DIE ZEIT 02.04.2009 Nr. 15
Warum dicke Frauen in Zeiten der Krise beliebt sind
Warum? Lesen Sie selbst, interessant, wie weit Diskriminierung gehen kann.
http://www.zeit.de/2009/15/Gesellschaftskritik-15
stern.de 26.03.2009
Frauen wie Queen Latifah, Jennifer Hudson und Beth Ditto haben es vorgemacht: Auch mit dem ein oder anderen Kilo zu viel auf den Hüften kann man in der Showbranche erfolgreich sein.
Eine schöne Fotostrecke.
http://www.stern.de/lifestyle/leute/:Kurvige-Promifrauen-Pfundig/659143.html
von Harro Albrecht
DIE ZEIT 19.03.2009 Nr. 13
Der Staat darf seine Bürger zu einem gesunden Leben zwingen. Wer die Menschen sich selbst überlässt, zementiert auch die soziale Ungleichheit, meint Harro Albrecht.
Da dieser Beitrag in Bezug auf Dickenfeindlichkeit und schlechte Argumentation den Vogel unter den Artikeln der letzten Zeit abschießt, hier eine etwas ausführlichere Stellungnahme:
Mit dem Artikel hat die allgegenwärtige Panikmache im Hinblick auf eine angebliche „Verlotterung“ der Gesundheit der Deutschen eine neue Qualität erreicht. So wird vom Autor ernsthaft die Frage gestellt und letztlich auch bejaht, ob nicht aus Sicht der Gemeinschaft „eine Zunahme der krankmachenden Fettsucht“ letztlich dasselbe sei wie „ein tödlicher Seuchenzug durch Pocken“ und der Staat seine Bürger vor deren Auswirkungen nicht genauso schützen müsse „wie vor der Ausbreitung von Infektionskrankheiten“? – Entgegen der Ansicht von Albrecht kann die Antwort hier nur ein klares und entschiedenes NEIN! sein. Und zwar aus verfassungsrechtlichen ebenso wie aus medizinischen Gründen.
Dass es mit den verfassungsrechtlichen Kenntnissen des ZEIT-Autors nicht allzu weit her ist, offenbart er eindrucksvoll, wenn er in Zusammenhang mit der allgemeine Handlungsfreiheit den Wortlaut von Artikel 2 Absatz 2 [sic!] des Grundgesetzes zitiert, obwohl die allgemeine Handlungsfreiheit bekanntlich in Absatz 1 des entsprechenden Artikels zu verorten ist.
Nun kann man einem gelernten Arzt mangelnde – selbst auch nur elementare – Rechtskenntnisse schwerlich zum Vorwurf machen. Was man ihm jedoch zum Vorwurf machen kann und muss, sind hanebüchene Vergleiche zwischen epidemischen Infektionskrankheiten (wie die vom Autor genannten Pocken und Tuberkulose) und Adipositas. Man mag zu den körperlichen Auswirkungen von Adipositas stehen wie man will, eine nennenswerte Bedrohung für das Leben der Betroffenen – oder gar für andere Personen – stellen sie jedenfalls nicht dar. So hätte den Autor bereits eine kurze Anfrage beim sicherlich unverdächtigen Robert-Koch-Institut darüber informiert, dass sich etwa bei Frauen über 40 Jahren eine adipositasbedingte Verkürzung der Lebenserwartung erst bei einem BMI von über 40 kg/m2 nachweisen lässt (d.h. bei einem Gewicht von über 115 kg bei 1,70 m Körpergröße). – Und selbst bei einem BMI von über 40 kg/m2 liegt das Mortalitätsrisiko dieser Frauen noch immer unter demjenigen eines durchschnittlichen gleichalterigen Mannes.
Kann und darf es daher wirklich die Aufgabe eines freiheitlichen Rechtsstaates sein, Frauen zwangsweise zu „therapieren“, wie dies der Autor unter Hinweis auf die geschlossene Abteilung beim Bezirkskrankenhaus Parsberg („in der therapieunwillige Männer mit Tuberkulose zwangsweise therapiert werden“) fordert, nur weil sie das „Risiko“ eingehen, genauso früh zu sterben wie Männer? Wo lägen in einem solchen Fall dann die Grenzen? Soll für Frauen demnächst wieder jede Berufstätigkeit verboten werden, weil sich eine solche infolge des damit verbundenen Stresses nachweislich negativ auf ihre Lebenserwartung auswirkt? Oder soll im Winter das Verlassen des Hauses verboten werden, da sich hierdurch das Risiko einer potentiell tödlichen Infektion mit Grippeviren deutlich verringert?
Zu Recht setzt die Verfassung hier dem Handeln des Staates Grenzen. Ein Staat, der über seinen besonderen Auftrag hinaus die einzige und totale Ordnung menschlichen Lebens werden will, überschreitet diese Grenzen. Denn „ein bisschen Diktatur“ gibt es ebenso wenig wie ein bisschen schwanger.
http://www.zeit.de/2009/13/M-Gesundheitsdiktatur
DiePresse.com 18.03.2009
Jedes vierte Kind ist übergewichtig. Aber manche Erziehungsstile lassen den Bauchspeck besser wachsen als andere. Eltern sollten Kindern nicht die Führungsrolle beim Essen überlassen.
Mit Empfehlung des Buches "Fit statt dick" von Nicole Seiler.
Autsch! Die Botschaft, dass Kinder so dünn wie möglich sein sollten, ist nicht zu überlesen, und zwar völlig egal, wie es ihnen dabei geht; man beachte auch die Gegenüberstellung von "fit" und "dick" im Titel des empfohlenen Buches. Der Ansatz des Artikels ist der Killer für jedes natürliche und gesunde Essverhalten. Das empfohlene Buch enthält allen Ernstes Esstagebuchseiten, Ernährungspläne und Co. Wenn Ihr Kind dadurch nicht essgestört wird, dann hilft auch kein Dauerhungern mehr.
http://diepresse.com/home/bildung/erziehung/462018/index.do?
from=suche.intern.portal
Stiftung Warentest
dpa/tmn
fr-online.de 17.03.2009
Berlin. Alter, Geschlecht und Gesundheitszustand entscheiden bei einer Risikolebensversicherung maßgeblich über den Beitrag. Allerdings gibt es auch von Anbieter zu Anbieter große Unterschiede.
http://www.fr-online.de/in_und_ausland/
ratgeber/geld/?em_cnt=1691520&
von Bettina Steiner
Die Presse Print-Ausgabe 10.03.2009
Nein, hat mein Mann gemeint, er trinke künftig keinen Kaffee mehr.
Amüsante Kolumne über die zweifelhaften Ratschläge der Ernährungswissenschaftler.
http://diepresse.com/home/meinung/weiberrede/459368/
index.do?from=suche.intern.portal
NZZ Online 9. März 2009
Neue Ernährungsrichtlinien für Stadtzürcher Schulen
An Schulen und Horten in der Stadt Zürich gibt es künftig nur noch gesunde und zahnschonende Nahrungsmittel. Die Schulpräsidentenkonferenz hat neue Ernährungsrichtlinien erlassen.
Es dauert nicht mehr lange, dann haben wir auch hier britische Zustände.
http://www.nzz.ch/nachrichten/zuerich/pausenkioske
_ohne_cola_mars__co__1.2168533.html
von Christian Kortmann
sueddeutsche.de 07.03.2009
Ein Ding aus einer anderen Welt: Die "Bacon Explosion" ist das populärste Rezept im Internet. Mit 10.000 Kalorien handelt es sich um die gegrillte Antithese zum Schlankheitswahn.
Unbedingt lesen und das verlinkte Video von YouTube ansehen, macht einfach Spaß.
http://www.sueddeutsche.de/leben/53/460685/text/
von xifan-yang
jetzt.sueddeutsche.de 04.03.2009
In dieser Rubrik deklinieren wir einmal in der Woche die Welt der Mode durch. Diesmal: Von Size Zero bis Rubens - Zehn Dinge über Kleidergrößen
„Wäre die Venus von Milo ein Kunstwerk der heutigen Zeit und nicht der Antike, würde sie erstmal ordentlich abspecken müssen.“
http://jetzt.sueddeutsche.de/texte/anzeigen/467267
Spiegel 10/2009 2.3.2009, Seite 61
Der US-Ökonom Kevin Volpp von der University of Pennsylvania will herausgefunden haben, dass Fettleibige durch finanzielle Anreize erfolgreich zu Sport und Diät anzuhalten seien.
Nun bringen sich auch Wirtschaftswissenschaftler in die Diäten-Debatte ein. Nach dem Motto, alles ist käuflich, abnehmen gegen Bares. Ob das funktioniert?
von Ingrid Eißele
stern.de 01.03.2009
Fast zwei Millionen Kinder in Deutschland sind übergewichtig. Das hat nicht nur gesundheitliche Folgen - die Jungen und Mädchen leiden unter Hänseleien, sind Außenseiter. Den Frust kompensieren sie oft durch Futtern. Ein Teufelskreis, der schwer zu durchbrechen ist.
http://www.stern.de/kinderkrankheiten/aktuelles/:%
DCbergewichtige-Kinder-Dick-Voll/656129.html
Von Birgit Schmid
NZZ am Sonntag 1. März 2009
Schon Kleinkinder wollen manchmal keinen Bissen mehr essen. Das Kinderspital Zürich will den Appetit mit einer unorthodoxen Therapie anregen.
Eine sehr interessante Sicht auf das Thema Essen im Kindesalter.
http://www.nzz.ch/nachrichten/wissenschaft/
mit_essen_spielt_man_doch_1.2117427.html
Von Achim Ritz
FR-online.de 28.02.2009
Radieschen, Tomaten, Kresse, Paprika, Sellerie, Äpfel, Gurken, fettreduzierter Frischkäse und Vollkornbrot - auf diesem Frühstückstisch gibt es alles, was das Herz der promovierten Oecotrophologin Reinhild Link höher schlagen lässt. Und das von Grundschulkindern auch?
Sehr lobenswerte Initiative, die da vorgestellt wird. Um mit Udo Pollmer zu sprechen, in einen Kindergarten gehört keine dürre Ernährungstussi, sondern eine gestandene Köchin.
http://www.fr-online.de/frankfurt_und_hessen/nachrichten/
kreis_offenbach/?em_cnt=1682785&
Von Florian Rötzer
heise.de 28.02.2009
Die Interpretation der vorgestellten Studie norwegischer Wissenschaftler, die verschiedene Medien aufgriffen,
(http://www.fr-online.de/in_und_ausland/
wissen_und_bildung/aktuell/?em_cnt=1682549&)
hinterlässt den Eindruck, dass hier mit Furchtappellen auf das Gesundheits- und Vorsorgeverhalten eingewirkt werden soll.
Eigenartig auch, dass sich das bisher nicht in den Sterbetafeln des Statistischen Bundesamts niedergeschlagen hat...
http://www.heise.de/tp/blogs/3/133478
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Von Nina von Hardenberg
sueddeutsche.de 27.02.2009
Immer mehr Deutsche werden immer dicker. Manche hoffen daher auf eine Magenverkleinerung.
Welche Risiken manche Leute eingehen, nur um dünner zu werden, ist erschreckend.
http://www.sueddeutsche.de/gesundheit/112/459751/text/
(ap)
FR-online.de vom 27.02.2009
Die Diskussion über die beste Diätform gleicht längst einem Glaubenskrieg
Zum wiederholten Male wurden verschiedene Diäten verglichen und man kommt zu den allseits bekannten Ergebnissen.
http://www.fr-online.de/in_und_ausland/wissen_und_
bildung/aktuell/?em_cnt=1682378&
(dpa/sueddeutsche.de/mmk)
sueddeutsche.de 25.02.2009
Erst feiern, dann fasten - das ist alljährlich ein strammes Programm für den Körper. Ein häufiger Fehler: die Zeit des Verzichts zum rasanten Abnehmen zu nutzen.
Jedes Jahr ein Thema.
http://www.sueddeutsche.de/gesundheit/949/459589/text/
(red)
derstandard.at 24. Februar 2009
Forscher vom Biozentrum der Universität Basel haben nun Antikörper identifiziert, die bei der Entstehung von Übergewicht eine Rolle spielen könnten. Damit wäre bei einer bestimmten Gruppe von Adipositas-Patienten zum ersten Mal eine individualisierte medizinische Beratung möglich.
Informativ, lesenswert.Wenn auch praktisch monatlich irgendein anderer Faktor für die Entstehung von Übergewicht gefunden wird.
http://derstandard.at/?url=/?id=1234507850524
(red)
derstandard.at 23. Februar 2009
Es gibt auch Positives zu berichten.
http://derstandard.at/?url=/?id=1234507787423
Material von dpa und ap
heute.de 20.02.2009
Die Behauptung, dass die Hartz-IV-Erhöhung den Tabak- und Alkoholabsatz ankurbele, ist an sich schon stark. Die Kinderhilfe aber begrüßt nicht nur diese Aussage von JU-Chef Mißfelder. Sie will auch Esskurse für Dicke oder eine Kürzung der Mittel.
Die Deutsche Kinderhilfe trägt damit zur Stigmatisierung dicker Kinder bei. Ob das der richtige Weg ist, darf bezweifelt werden. Als ergänzende Lektüre bieten sich die Positionen der Deutschen Kinderhilfe zur „Armutsdebatte“ an.
http://www.kinderhilfe.de/aktuell.php?p=anzeigen&id=172
(SID/sueddeutsche.de/mmk)
sueddeutsche.de 19.02.2009
Vollwertkost ist kein Freifahrtschein, um ordentlich zuzulangen. Trotzdem werden Öko-Cracker gern mit Diät-Keksen verwechselt.
Was sind denn die ganzen Ernährungsempfehlungen wert? Jedes Jahr wird mindestens eine wieder revidiert.
http://www.sueddeutsche.de/gesundheit/200/458848/text/
Von Helga Schulz, Fachbereich WD 9, Gesundheit, Familie, Senioren, Frauen und Jugend
Deutscher Bundestag - Wissenschaftliche Dienste, Nr. 14/09, 13.02.2009
Es kann nicht verkehrt sein, die offizielle Meinung zur Problematik des Übergewichts, insbesondere bei Kindern und Jugendlichen, zu kennen.
http://www.bundestag.de/wissen/analysen/2009/uebergewicht.pdf
Von Martin Müller-Bialon
fr-online 12.02.2009
Sport vor dem Fernseher, was für eine geniale Idee. .........
Eine Revolution der Leibesübungen. Nur leider hat die Sache einen Haken: Aus medizinischer Sicht ist das neue Trendspiel Wii "als Mittel zur Bewegungsförderung nicht geeignet".
Eigentlich wussten wir es ja schon immer, ohne Fleiß kein Preis. Schade.
http://www.fr-online.de/frankfurt_und_hessen/nachrichten/frankfurt
/?em_cnt=1673924&
Von Udo Badelt
ZEIT ONLINE, Tagesspiegel 9.2.2009
Die Deutschen ändern ihre Essgewohnheiten - zum Schlechten. Warum werden wir immer dicker und welchen Einfluss haben fettleibige Mütter auf ihren ungeborenen Nachwuchs?
Ernährungsempfehlungen reichlich. Wenn man das liest, drängt sich die Frage auf, wie die Menschheit bisher nur überleben konnte, ohne die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE), ohne deren Ernährungsberichte.
Und: Lustig - In manchen Studien sind es die dicken Mütter, in anderen die dünnen, die für das "Über"gewicht ihrer Kinder verantwortlich gemacht werden. Solange darüber nicht wenigstens ansatzweise Einigkeit herrscht: Besser nicht aufregen!
http://www.zeit.de/online/2009/07/tsp-ernaehrung-dge-bericht
Von Michelle Kossel
ZEIT ONLINE 9.2.2009
Viele Kinder sind zu dick. In einer Hamburger Schule lernen sie mit Sarah Wiener kochen. Danach schmeckt Fastfood nicht mehr ganz so gut
Wie gut, dass wir Sarah Wiener haben. Von ihr kochen lernen ist ja nichts Schlechtes, im Gegenteil. Aber macht es auch immer so viel Spaß wie Fastfood?
Mit Freunden in gewisse Restaurant-Ketten gehen, Fastfood essen, hat doch auch einen Spaßfaktor. Und Fastfood existiert weiter, auch wenn man bei Sarah Wiener kochen gelernt hat.
Außerdem: Gesundes Essen ist für alle gut, für Dicke genauso wie für die Millionen Dünnen, die sich hauptsächlich von Pizza und Softeis ernähren.
http://www.zeit.de/online/2009/07/ernaehrung-schule-kochen
Von Frank Wittig
SWR Fernsehen 05.02.2009, 22.00 Uhr, Odysso - Wissen entdecken
Weichmacher in PVC sind schon lange in der Kritik. Verdacht: Krebsfördernd. Einige Weichmacher wurden daraufhin verboten. Neue Studien zeigen auch für die Ersatzstoffe Alarmierendes: Die im menschlichen Körper hormonähnlich wirkenden Substanzen verringern die Fruchtbarkeit von Männern, verursachen offenbar Übergewicht und begünstigen Diabetes.
Es ist ein Argument gegen die Essens-These. Es ist ein Argument gegen die "Übergewicht verursacht Diabetes"-These. Aber es sollte dabei klar sein, dass es um ein "dicker werden als der Körper eigentlich wäre" geht, nicht um "dick oder dünn" bzgl. absoluter Normen, wie der Artikel glauben macht.
Es ist auch ein typischer Fall dafür, wie Produkte auf den Markt gebracht werden, ohne deren Sicherheit *vorher* angemessen zu prüfen: Giftigkeit wird entdeckt --> Skandal --> Verbot und schneller Ersatz ohne ausreichend Tests für den Ersatz --> Giftigkeit wird entdeckt --> ... (z.B. auch bei Asbest, Handys, drahtloser Datenübertragung, Gentechnik, ADSH-Mitteln ...)
http://www.swr.de/odysso/-/id=1046894/nid=1046894/did=4346702/1mqksjs/index
dpa
fr-online 04.02.2009
Berlin. Bundeslandwirtschaftsministerin Ilse Aigner (CSU) hält die Kennzeichnung von Lebensmitteln mit Ampelfarben in Deutschland für vorerst gescheitert. "Es kann in Deutschland jetzt nur eine freiwillige Lösung geben, während das Verfahren auf europäischer Ebene läuft", sagte Aigner der ARD.
Ja, was hat man denn erwartet? Kennzeichnung der Lebensmittel mit Ampelfarben und nach einem Jahr haben alle Bürger den richtigen (was ist der Richtige) BMI?
http://www.fr-online.de/in_und_ausland/politik/aktuell/?em_cnt=1670231&
Von Verena Lueken
FAZ.net 04. Februar 2009
Wer nach den früheren Dokumentationen „Fast Food Nation" und „We Feed the World" mit offenen Augen auf monokulturell beackerte Felder oder wabbelige Hühnerteile im Kühlregal blickt, ist in dem Dokumentarfilm „Food Inc." von Robert Kenner richtig.
Wer sehen will, was ist, und hören, was sein könnte, wer an Veränderung glaubt und vor Horror nicht flüchtet, der ganz normale Kinogänger also, könnte nach diesem Film möglicherweise auf sein Abendessen verzichten.
Sollte man sich diesen Film vormerken?
Von Verena Lueken
FAZ.net 04. Februar 2009
Unsere Art zu essen macht uns krank und den Planeten kaputt. Und es schmeckt noch nicht mal. Michael Pollan, einer der bekanntesten Kritiker der Nahrungsmittelindustrie in den Vereinigten Staaten über die Misere unserer täglichen Ernährung die Chance einer Revolutionierung unserer Essgewohnheiten.
Lesens- und nachdenkenswert.
Von Karin Pollack
derstandard.at 01. Februar 2009 Printausgabe, 2.2.2009
Es sitzt tief im kollektiven Gedächtnis: Wer nicht mehr raucht, wird dick - Dabei stimmt viel eher: Wer zu viel isst, wird dick - Die gute Nachricht: Neo-Nichtraucher können ihr Essverhalten steuern.
Wenn das so einfach wäre, gäbe es sicherlich keine Dicken.
http://derstandard.at/?url=/?id=1233309265338
Von Reinhold Rühl
sueddeutsche.de 25.01.2009
Die Showgrößen und Politiker machen Werbung für umstrittene Firmen und deren Produkte. Verbraucherschützer beobachten diesen Trend mit Sorge.
Pro-Sieben-Doku-Show "The Biggest Loser" wird vorgestellt und insbesondere die Tätigkeit von Kati Witt, der Moderatorin, für die Firma Herbalife.
http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/232/455905/text/
Von Anna von Münchhausen
FAZ net 22.1.2009
Artikel über den dürftigen Erfolg von Kinder-Abspeckprogrammen.
Solange die Bundesregierung sich weigert, den Zusammenhang von Kalorienaufnahme und Körpergewicht zu untersuchen (Daten gibt es - aus der Nationalen Verzehrsstudie II und der Kinderstudie EsKiMo - genug, sie werden nur nicht ausgewertet), wird man mit Möhren essen und Sport wohl nicht weiterkommen. So einfach wird es nämlich wohl in der Regel nicht sein.
<http://www.faz.net/s/Rub64992C04CF2F
4A2E8399BD4B893B56FE/Doc~EE22F83B1CC
7B4024894B4DA5B3C7441B~ATpl~Ecommon~Scontent.html>
(dabu)
dieStandard.at 21. Januar 2009
Claudia Maria Traint analysiert in ihrem Buch "Im Wendekreis der Waage" das gesellschaftlich tabuisierte Thema Dicksein-Adipositas-Esssucht
Das Buch scheint lesenswert. Das gesellschaftlich tabuisierte Thema Übergewicht wird als Essstörung definiert.
Claudia M. Traint:
Im Wendekreis der Waage
Eine Abrechnung mit Schlankheitswahn & Schönheitsindustrie
Milena Verlag 2008
ISBN 978-3-85286-171-5
Euro 14,50
http://diestandard.at/?url=/?id%3d1231152372600
Von Christina Böck
DiePresse.com 20.01.2009
Diät-Folterknecht Sasha Walleczek nimmt sich jetzt dicke Kinder vor. Öffentliche Bloßstellungen sind vorprogrammiert.
http://diepresse.com/home/kultur/medien/tvkritik/445430/
index.do?from=suche.intern.portal
gegen-hartzIV.de 19.1.2009
Die Arbeitsagentur in Flensburg vergibt Ein-Euro-Jobs eigens für "dicke" Hartz IV Empfänger und übersteigt damit deutlich seine Kompetenzen.
Das gibt es wirklich, das ist kein Scherz, auch wenn man es kaum für möglich hält!
http://www.gegen-hartz.de/nachrichtenueberhartziv/eineurojobs77625001.php
dpa/mmk
sueddeutsche.de 16.01.2009
Britische Frauen fürchten laut einer Umfrage überschüssige Pfunde mehr, als an Krebs zu erkranken.
Wie krank muss eine Gesellschaft sein, in der Frauen zu solchen Verhaltensweisen gedrängt werden?
http://www.sueddeutsche.de/gesundheit/768/454450/text/
Von Dagny Lüdemann und Sven Stockrahm
ZEIT ONLINE 16.1.2009
Auf der Grünen Woche finden Besucher reichlich Informationen über gesundes Essen. Manche Irrtümer dazu halten sich allerdings hartnäckig.
Eine schöne Fotostrecke, die über die Grüne Woche berichtet und Ernährungsmythen auf den Grund geht.
http://www.zeit.de/online/2009/04/bg-gruenewoche
Focus 16.1.09
Eine Epidemie dicker Kinder lässt sich wissenschaftlich kaum belegen. Weit weniger sind betroffen, und vor allem soziale Faktoren spielen eine gewichtige Rolle.
Es gibt sie doch noch, die realistischeren Stimmen.
merkur-online 15.1.2009
Bad Tölz - Die Tölzer werden immer dicker. Damit steigen auch die Anforderungen an Krankenhaus und Rettungsdienst.
Gute Nachricht. Der stille Vorwurf, dass die Dicken so viel mehr Kosten verursachen, ist allerdings unübersehbar.
http://www.merkur-online.de/lokales/nachrichten/kliniken-ruesten-sich-dicke-31557.html
Welt-online 13.1.2009
London - Die Behörden der nordenglischen Stadt Leeds haben einem adoptionswilligen Ehepaar das Sorgerecht für ein Kind verweigert, weil der Mann zu viele Kilos auf die Waage bringt.
Was soll man dazu noch sagen, man fasst es einfach nicht.
http://www.welt.de/welt_print/article3014881/Mann-ist-zu-dick-um-Kind-zu-adoptieren.html
Von Peer Schader
FAZ 9.1.2009
Ein Kühlschrank mit dem eigenen Namen
Von Julia Müller
Brigitte 8.1.2009
Wer die meisten Kilos verliert, gewinnt. 14 Kandidaten wollen in der neuen Reality-Show "The Biggest Loser" auf ProSieben abspecken. Schon in der ersten Folge lernen wir: Diäten machen keinen Spaß!
Vielleicht sollte man manche Leute doch vor sich selbst schützen.
http://www.brigitte.de/kultur/kino_events/the-biggest-loser/index.html?p=1
Von Nikolaus von Festenberg
Spiegel-online.de 8.1.2009
Fernsehen mal so richtig dünn: An sechs Donnerstagen versammelt Deutschlands ewige Eisprinzessin Katharina Witt dicke Deutsche zum Wetthungern. Die aus den USA importierte Show "The Biggest Loser" ist ProSiebens neueste Maßnahme der Prekariatserziehung.
Sehr treffender Kommentar eines sich zu seinen 120 kg bekennenden Spiegel-Redakteurs.
http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/0,1518,600023,00.html
Von Achim Ritz
FR-online.de 8.1.2009
Die Stadt Neu-Isenburg möchte den Themen gesunde Ernährung und Bewegung mehr Gewicht verleihen. Am Montag, 12. Januar, beginnt in der Stadtverwaltung in der Hugenottenallee das bundesweite Pilotprojekt "Das schlanke Rathaus". Damit ist nicht - wie so oft formuliert - der Personalabbau gemeint, sondern es geht um die Pfunde und um die Gesundheit der Beschäftigten der Stadt.
Wie weit soll die Bevormundung noch gehen?
Der Clou: Wer an der öffentlichen Zurschaustellung und dann einem der Angebote teilnimmt, bekommt zwei Arbeitsstunden geschenkt!
http://www.fr-online.de/frankfurt_und_hessen/nachrichten/kreis_offenbach/?em_
cnt=1655797&
Gutartiges Übergewicht.
FAZ 31.12.2008
Es ist eine gute Nachricht für Übergewichtige, aber nicht für alle unter ihnen. Gut die Hälfte aller Übergewichtigen und fast ein Drittel der Fettleibigen entpuppten sich in einer amerikanischen Studie mit 5440 Teilnehmern als stoffwechselgesund. Das bedeutet, dass Stoffwechselentgleisungen wie Diabetes und ungünstige Fettwerte nicht zwangsläufig mit dem Übergewicht einhergehen.
Text: F.A.Z., 31.12.2008, Nr. 305 / Seite N2
Die Standard 23.12.2008
Die meisten Institute behandeln nur Frauen mit einem BMI unter 30 - Studie zeigt nun, dass Übergewichtige weder seltener schwanger werden noch mehr Kosten verursachen.
Von Veronika Schmidt
Die Presse 23.12.2008
Molekularbiologie. Im Wiener IMBA wurde ein Dogma der Diabetes- und Fettleibigkeits-Forschung umgestoßen.
http://diepresse.com/home/techscience/wissenschaft/
440024/index.do?from=suche.intern.portal
Von Christoph Manus
fr-online 17.12.2008
Die Situation dürfte an anderen Schulen ähnlich sein.
http://www.fr-online.de/frankfurt_und_hessen/nachrichten/stadt_
offenbach/?em_cnt=1646782&
Die Standard 16.12.2008
Um den gravierenden Folgen des Schönheits-Terrors entgegen zu wirken, bedarf es vor allem eines Wertewandels, war man sich beim Kongress "Der gemachte Körper" einig.
http://diestandard.at/
focus 15.12.08
Branchen, in denen körperliche Fitness erforderlich ist, könnten Nachwuchsprobleme bekommen - denn viele Bewerber sind zu unbeweglich für die Arbeit.
Neue "Horrormeldungen", neue Studien, und dann taucht an einer Stelle verschämt der Satz auf, Zahlen gebe es aber noch nicht.
Von Claudia Ehrenstein
WELT 13. Dezember 2008
Weihnachten ist das Fest des guten Essens. Eine schwere Zeit im Kampf gegen Übergewicht.
Wie man etwas gelassener mit Weihnachtsstress umgehen kann.
http://www.welt.de/welt_print/article2871442/Nimms-leicht.html
Andrea Hennis mit Material von AP
focus 12.12.08
Mit dickleibigen Kindern will keiner spielen. Auch werden sie häufiger als andere für dumm und faul gehalten, ergab eine Studie der Uni Tübingen.
Problem erkannt, aber Lösungsansätze lassen zu wünschen übrig. Außer den allgemein bekannten Ernährungsempfehlungen nichts Neues, wirklich Konstruktives.
Süddeutsche Zeitung 11.12.2008
Das Übergewicht von Kindern wird gern beklagt. Dennoch fühlen sich die meisten Neun- bis 14-Jährigen in ihrer Haut rundum wohl.
http://www.sueddeutsche.de/gesundheit/486/451201/text/
focus 11.12.08
Viele Schwangere nehmen Medikamente gegen zu hohes Blutfett ein. Das könnte dramatische Folgen für das Kind haben.
Könnte interessant sein für jüngere Frauen mit Kinderwunsch.
netdoktor.de 11.12.08
München - Ein Mangel an Vitamin D fördert bei Mädchen in der Pubertät die Gewichtszunahme und beeinträchtigt das Wachstum. Das berichtet ein amerikanisch-kanadisches Forscherteam im Fachmagazin „Journal of Clinical Endocrinology & Metabolism" (DOI: 10.1210/jc.2008-1575).
Interessantes zum Nachdenken.
http://www.netdoktor.de/News/Pubertaet-Vitamin-D-Mangel-
1129924.html
Von Christine Eichelmann
WELT 10. Dezember 2008
Bulimie ist die Sucht mit der höchsten Sterblichkeitsrate: Während jedoch in der Öffentlichkeit vor allem über Übergewicht diskutiert wird, magern gerade junge Mädchen oft im Verborgenen bis zum Skelett ab. Zwei ehemalige Betroffene aus Berlin berichten, wie schwer das Leben mit der Sucht nach weniger Gewicht ist.
http://www.welt.de/wissenschaft/article2857192/Absturz-
hinter-einer-perfekten-Fassade.html
Von Matthias Heitmann
novo-argumente 09.12.2008
Dieser Artikel ist auch auf der Website des Deutschen Wellnes Verbandes erschienen: http://www.wellnessverband.de/infodienste/
beitraege/081212_waschbrettbauch.php
http://www.novo-argumente.com/magazin.php/novo_notizen/artikel/0008
focus 06.12.08
Extremes Übergewicht bei Kindern ist oft ein Familienproblem. Ist ein Kind fettleibig, sind meist auch Eltern und Geschwister übergewichtig. Bis zur Pubertät ist dabei vor allem der Einfluss der Mutter prägend.
Aber klar: Die Gene können es ja nicht sein! Sicherlich (und hierfür gibt es leider überhaupt keine Belege; Zwillingsstudien legen sogar das Gegenteil nahe) sind die faulen, verfressenen Mütter schuld.
focus 06.12.08
Da beschweren sich Tierfreunde oft, wenn Hundehalter ihren Liebchen zuviel zu fressen geben. Allerdings können in Ausnahmefälle überflüssige Pfunde auch lebensrettend sein, wie ein Fall im US-Bundesstaat Wisconsin zeigt.
Na, das ist doch auch mal eine gute Nachricht.
merkur-online, Fürstenfeldbruck 05.12.08
Fürstenfeldbruck - Die Rettungswache Germering soll einen speziellen Rettungswagen für an Fettleibigkeit, medizinisch Adipositas genannt, leidende Menschen bekommen.
Es bewegt sich ja doch was.
http://www.merkur-online.de/lokales/nachrichten/rettungswagen-
schwergewichtige-23944.html
Von Mirja Kuckuk
Süddeutsche Zeitung 05.12.2008
Zu fett, zu viel, zu süß: Wir ernähren uns schlecht. Das sagt die Deutsche Gesellschaft für Ernährung, die ihren alle vier Jahre erscheinenden Bericht vorlegt.
Ergebnisse der Nationalen Verzehrsstudie 2008
http://www.sueddeutsche.de/gesundheit/736/450458/text/
Von Philipp Schmeinta
WAZ Jugend 01.12.2008
Märkischer Kreis. Was im Kindergarten meist harmlos beginnt, wird spätestens auf den weiterführenden Schulen für manchen zur Qual. Mobbingopfer und -täter berichten, wie sie sich fühlen.
Wie Kinder im Alltag Mobbing erleben, was es bei ihnen anrichten kann, wie sie damit zurecht kommen, oder eher auch nicht.
http://www.derwesten.de/nachrichten/staedte/luedenscheid/
jugend/2008/12/1/news-95158470/detail.html
Süddeutsche Zeitung 01.12.2008
Klartext seitens Verbraucherschutzministerin Ilse Aigner: Anstatt auf die besinnliche Lebkuchen-Zeit einzustimmen, ruft sie zum kollektiven Abspecken auf.
Dieser Artikel ist Teil eines Spezials : "Du bist, was du isst"
Noch mehr zweifelhafte Vorschriften, auf die der Verbraucher gerade jetzt in der Vorweihnachtszeit nur noch gewartet hat.
http://www.sueddeutsche.de/gesundheit/32/449757/text/
Das Gespräch führte Brigitte Pavetic
WELT 30. November 2008
Die Hamburger TV-Moderatorin und Buchautorin Tine Wittler zeigt, wie Frauen mit ihren Pfunden wuchern können
Vom Umgang mit sich selbst, Normen, Selbstakzeptanz.
http://www.welt.de/wams_print/article2805140/Trauriger-Moppel
-oder-pralle-Prinzessin.html
Von Martin Leidenfrost
Die Presse 28.11.2008, Print-Ausgabe 29.11.2008
In der Serie „Brüssel zartherb": der Kampf gegen die Dicken - und meine Mettwurscht in Luxemburg.
Ein Bericht aus Brüssel, der dem Verdacht nachgeht, dass nach den Rauchern nun die Dicken dran seien.
http://diepresse.com/home/spectrum/zeichenderzeit/433766/
index.do?from=suche.intern.portal
von Peter Muehlbauer
TELEPOLIS 25.11.2008
Die Meldung aus Kanada wird von P. Mühlbacher kommentiert. So weit, so gut.
Richtig interessant wird es, wenn man die dazu abgegebenen Kommentare im Forum anklickt.
Höchst aufschlussreich, wie (teilweise bösartig) Mitmenschen da so über ihre gewichtigeren Zeitgenossen urteilen.
http://www.heise.de/tp/blogs/3/119363
Focus Online 19.11.2008
Etwa 60 Prozent aller Frauen sind mit 50 Jahren übergewichtig. Davon gelten rund 24 Prozent sogar als fettleibig. Verantwortlich für diesen Effekt sind häufig der sinkende Energiebedarf und die körperlichen Veränderungen während der Wechseljahre.
Dieser Artikel, wie viele andere Publikationen auch, macht aus dem Altern und den damit einhergehenden ganz normalen, natürlichen Vorgängen im Körper, eine Krankheit.
Es wird auch gleich auf eine Ernährungsberatung beim Gynäkologen verwiesen. Ist das jetzt die Aufgabe des Gynäkologen? Oder denkt er dabei nur an sein Konto?
Focus Online 11.11.2008
Rundliche Frauen sind deutlich unbeherrschter als schlanke. Männer haben ihre Impulse besser im Griff – ganz unabhängig vom Gewicht.
Wieder eine Studie, die einem doch sehr an den Haaren herbeigezogen erscheint. Der Artikel ist vom 11.11., vielleicht ein Faschingsscherz, allerdings kein besonders guter. Das Schlimme ist nur, dass solche Studienergebnisse von zu vielen geglaubt werden.
Von Daniela Kuhr
Süddeutsche 8.11.2008
Artikel über das neue Urteil des Bundesverfassungsgerichts, das entschieden hat, dass die Diskriminierungsverbote des Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetzes (AGG) auch im Rahmen des Kündigungsschutzes Anwendung finden.
http://www.sueddeutsche.de/053383/327/2621924/Schutz-vor-
Diskriminierung.html
ZEIT online - Zünder 2008/11
Du hast einen großen Hintern? Buhu. Mach das Beste draus, sagen Fettes Brot. Und fordern mehr Akzeptanz für den normüberschreitenden Arsch.
Ein Interview von Chris Köver und Natascha Heinrich
So kann man es auch sehen! Sehr erfrischend, sehr gut. Lesenswert.
http://zuender.zeit.de/2008/11/interview-fettes-brot-hintern?page
=all
Focus online 31.10.2008
Fettpolster sind kein Hindernis für ein erfülltes Liebesleben. Übergewichtige Frauen haben laut einer US-Studie sogar mehr Sex als schlanke.
Da schaut’s her... dachten wir es uns doch!
Von Nicola von Lutterotti
Neue Zürcher Zeitung 29.10.2008
Arzneimittel gegen psychische Störungen werden vermehrt auch bei Kindern verschrieben. Damit erhöht sich deren Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen, wie eine Studie zeigt.
Von Peer Schader
FAZ.NET Feuilleton 23.10.2008
Die FAZ widmet sich ausführlich der Sat.1-Arztserie „Dr. Molly & Karl“. Eine dicke Frau, eine Ärztin, in einer Hauptrolle im Fernsehen, ja, fast wie im richtigen Leben. Urteilen Sie selbst.
Von Ewald Hetrodt
Frankfurter Allgemeine Zeitung 22.10.2008
Übergewichtige Menschen haben einen Anspruch darauf, menschenwürdig behandelt zu werden, gerade und auch in kritischen Situationen. Dass das geht, zeigt z.B. der Artikel.
Frankfurter Rundschau 22.10.2008
Birgitta Jacoby (52) berichtet aus der Arbeit der von ihr gegründeten Selbsthilfegruppe.
http://www.fr-online.de/frankfurt_und_hessen/nachrichten/stadt_
offenbach/
?em
_cnt=1617316&
Von Christina Berndt
Süddeutsche 17.10.2008
Dicke sind offenbar ein Opfer ihrer Biochemie. Ihr Gehirn reagiert langsamer auf Nahrungsaufnahme, berichten US-Forscher.
Mal völlig unabhängig davon, was zu der Studie zu sagen wäre: Der Titel drückt alles aus, was an Vorurteilen über Dicke auf der Straße und in den Fitnessstudios kursiert: Dicke sind faul, bräsig und saturiert, und zwar so sehr, dass ihr Gehirn sogar zu träge ist, um satt zu werden. Haben wir das nicht alle schon lange geahnt.
http://www.sueddeutsche.de/wissen/488/314388/text/
aerztlichepraxis.de 17.10.08
Immer mehr Deutsche sind übergewichtig. Das schränkt nicht nur den Alltag der Betroffenen ein, sondern erschwert auch medizinische Diagnosen. Zudem sind Kliniken oft nicht für solche "Schwergewichte" ausgestattet.
Hier wird allen Ernstes z.B. darüber diskutiert, dass Adipöse "ein absolutes Minusgeschäft" für die Kliniken seien.Unserer Meinung nach ein beängstigend respektloser Artikel, in dem Dicke wie Vieh und als nutzloser Kostenfaktor dargestellt werden.
http://www.aerztlichepraxis.de/artikel_gz_therapie_
uebergewicht
_122424353333.htm
focus 16.10.2008
Bei Kindern sind Therapien gegen Übergewicht häufig erfolgreich. Das zeigt eine Studie der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) und der Universität Ulm.
Was uns hier besonders interessieren würde: Wie dick waren die Kinder drei bis fünf Jahre später? Ein kurzfristiger Abnehmerfolg funktioniert auch bei Erwachsenen. Nur: Er führt langfristig in der Regel zur Gewichtszunahme.
Frankfurter Rundschau 14.10.2008
Weider einmal eine neue Studie, die "erstaunliche" Ergebnisse hervorbringt. Dick sei nicht gleich Dick und es soll doch tatsächlich Dicke geben, die ganz gesund sind, man glaubt es kaum!
http://www.fr-online.de/in_und_ausland/panorama/?em_cnt
=1612805&
Frankfurter Rundschau 13.10.2008
Verzerrte Körperwahrnehmung, Hungern als Teil der Persönlichkeit, die Gefahren der Magersucht und eine neue Behandlungsmethode namens Spiegeltherapie.
http://www.fr-online.de/top_news/?em_cnt=1612202&
Von Solmaz Khorsand
DIE ZEIT 09.10.2008 Nr. 42
Das Land wird immer fetter. Vor allem Kinder und Jugendliche futtern sich in Österreich krank, warnen die Ärzte
Der Artikel ist eine Aneinanderreihung von niederschmetternden Aussagen, ohne Lösungsansätze. Er erweckt den Eindruck, der Autor müsse so "drahtig" sein wie der Lehrer, den er zitiert. Mit Lehrern und Autoren, die sich derart verächtlich über Kinder äußern, ist der Problematik mit Sicherheit nicht gedient.
http://www.zeit.de/2008/42/Oesi-Generation-XL
STERN Fotostrecke 05.10.2008
Zwei Einkommen, keine Kinder: Da darf es ruhig etwas teurer sein, und schicke Coupés drängen sich geradezu auf. Ein bisschen Platz fürs Reisegepäck brauchen DINKs natürlich. Ansonsten aber ist Selbstverwirklichung pur angesagt - zum Beispiel mit diesen Modellen.
Werbung für Superautos, in jeder Hinsicht.
Das ist noch nicht mal lustig.
http://www.stern.de/auto/service/:Kauftipps-Vier-Reifen-
Kinder-
/641224.html?cp=1
Von Michael Wasner
Thüringer Allgemeine 27.09.2008
Dick, noch dicker,
deutsch − seit bekannt
wurde, dass
die Deutschen in der
europäischen Moppel-Liga den Bauch vorn haben, soll ein ganzes Land auf Diät
gesetzt werden.
Doch in einer vom
Dünnsein besessenen
Gesellschaft
droht erst recht die
Diskriminierung jener,
die nicht die
Vorgaben erfüllen.
Ein Artikel, in dem die Gesellschaft gegen Gewichtsdiskriminierung namentlich genannt wird (vielen Dank an die Redaktion!). Die Seriosität des Beitrags lässt zwar zu wünschen übrig, aber der Tenor ist sehr lobenswert.
http://www.thueringer-allgemeine.de/
(Artikel steht nicht mehr zum Download zur Verfügung, kann aber unter info
gewichtsdiskriminierung.de angefordert werden.)
Von Harald Lemke
NZZ Online 19.09.2008
Der Philosoph Harald Lemke ist Privatdozent an der Leuphana-Universität Lüneburg und Autor u. a. von «Ethik des Essens. Eine Einführung in die Gastrosophie» (Akademie-Verlag 2007).
Eine interessante, zum Nachdenken anregende Auseinandersetzung mit unserem „süßen Leben“.
.
http://www.nzz.ch/nachrichten/startseite/der_weltgeist_des_zuckers
_1.854026.html
By Dominic Lawson
The Independent 29.08.2008
Dominic Lawson weist in seinem exzellenten Artikel darauf hin, dass Übergewichts-Statistiken politischen Zwecken folgen. Der letzte Satz fasst es wunderbar zusammen: "... we should still treasure the freedom to grow into shapes which reflect our own pleasures, rather than the requirements of conventional wisdom or the box-ticking desire of officialdom for a lower national average waistline." Hört, hört!
By Lauren Gard
SF Weekly 26.08.2008
Sehr guter Artikel über die US-amerikanische Dickenaktivistin Marilyn Wann und ihre Kampagne, 1000 dicke Kraniche an die japanische Regierung zu schicken. Nach japanischer Legende hat jemand, der so viele Kraniche faltet, einen Wunsch frei. Marilyn Wanns Wunsch war der Frieden im Kampf um den eigenen und fremde Körper überall auf der Welt, auch in Japan, wo ein neues Gesetz Firmen und Regionalregierungen dazu zwingt, den Bauchumfang ihrer Angestellten zu messen und strenge Regeln bezüglich deren Körpergewicht in Kraft zu setzen.
Von Heike Hupertz
Frankfurter Allgemeine Zeitung 26.08.2008
Sehr guter Kommentar zu dem Kinofilm ”Schwer verliebt”, der SAT 1 – Produktion “Gefühlte XXS - vollschlank & frisch verliebt” und der österreichisch-deutschen Koproduktion ”Molly&Mops - 100 Kilo Liebe” des ZDF. Er kommt ohne erhobenen Zeigefinger, Vorurteile und Klischees aus.
WELT 24.08.2008
Na bitte, es geht doch, der Asklepios-Sprecher teilt mit, dass die Patientengruppe der Übergewichtigen mehr Berücksichtigung findet.
http://www.welt.de/wams_print/article2344839/Zu-dick-fuer-normale-
OP-Tische.html
Von David Meiländer
Stern 23.08.2008
Nun müssen auch noch hohe Spritpreise und drohende Entlassungen für Abspeckmaßnahmen herhalten, vom Arbeitgeber verordnet. Welche Auswüchse erwarten uns noch?
Süddeutsche Zeitung 22.08.2008
Dicke Kinder sollen mit Mobiltelefonen ihre Bewegung und Ernährung unter Kontrolle bringen. Diese ungewöhnliche Methode wird auf Usedom erprobt.
Es wird beschrieben, wie mittels Handy, mit eingebauter Kamera, Bewegungs- und Essverhalten von Kindern und Jugendlichen kontrolliert werden kann.
Es soll damit, mit entsprechender Anleitung und Auswertung, das Bewusstsein für eine gesunde Lebensweise geschärft werden.
Welches Verhalten wird als nächstes ins Visier genommen?
Diese Methode ist nicht nur ungewöhnlich, sie erscheint auch sehr fragwürdig.
http://www.sueddeutsche.de/gesundheit/222/307177/text/
Süddeutsche Zeitung 11.08.2008
Ernährungsberater sprechen bei der Diskriminierung von Übergewichtigen mittlerweile von einem neuen Rassismus: Dicke werden extrem benachteiligt.
Dieser Artikel ist Teil eines Spezials : "Du bist, was du isst"
Im Artikel wird auf die Diskriminierung Dicker, ihre Stigmatisierung und die daraus resultierenden Folgen für die Betroffenen hingewiesen. Es wird von einer Art neuem Rassismus gesprochen, von Vorurteilen, gegen die Übergewichtige anzukämpfen haben.
http://www.sueddeutsche.de/gesundheit/927/305892/text/
FOCUS 27.07.08
Übergewicht: Trügerischer Blick auf andere. Wer von dicken Freunden umgeben ist, fühlt sich selbst relativ schlank. Auch ein geringer Bildungsgrad sorgt für Zufriedenheit mit der eigenen Figur.
Das übliche Geschwafel, was darauf hinausläuft, dick ist gleich doof. Muss man nicht gelesen haben. Man sollte aber wissen, dass solche „Weisheiten“ immer wieder verbreitet werden.
pap/University of Warwick
http://www.focus.de/gesundheit/ernaehrung/news/uebergewicht-
truegerischer-blick-auf-andere_aid_320299.html
Von Michael Miersch
WELT 21.07.2008
Gute Argumentation, lesenswert.
http://www.welt.de/welt_print/article2233676/Das_Volk_eine
_einzige_Problemzone.html
Neue Zürcher Zeitung 18.07.2008
In der Geschichte der präventiven Bemühungen um die Gesundheit der Bürger kommen unverbindliche Ratgeber ebenso vor wie Ausgrenzung und Verbrechen. Der Historiker Philipp Sarasin kennt das Spannungsfeld zwischen der freien Sorge um sich selbst und der heiklen Definition entsprechender Normen.
Sehr interessanter Beitrag, der sich der mit „dem Verhältnis von staatlicher Regelung und individueller Handlungsfreiheit rund um die Gesundheit des eigenen Körpers“ intensiv auseinandersetzt.
http://www.nzz.ch/nachrichten/schweiz/gute_und_zwielichtige_pfade
_zur_gesundheit_1.786488.html
Von Michael Höfling
WELT 09.07.2008
Studie: Kampf gegen Fettleibigkeit wird Anlage-Trend - Sektoren Pharma, Nahrungsmittel und Konsum profitieren
Mit der Diskriminierung Übergewichtiger dürfte es bald vorbei sein. Wenn man diesen Artikel weiterdenkt, entwickelt sich das Dicksein zu einem wichtigen Wirtschaftsfaktor, wird eine zunehmend größere Rolle im Finanzsektor spielen!
http://www.welt.de/welt_print/article2193150/15_Aktien_zum
_Uebergewichten.html
Von James Hamilton-Paterson
DIE WELTWOCHE 25.06.08 aus Ausgabe 26/08 | Hintergrund
Übergewichtige werden neuerdings sogar für die Nahrungskrise und den Klimawandel verantwortlich gemacht. Das ist pure Heuchelei und Verlogenheit: In Wirklichkeit profitiert die Weltwirtschaft enorm von ihnen.
Den Artikel konnten wir leider nicht lesen, er stand online nicht zur Verfügung.
Für alle, die Zugang haben, ist er sicher empfehlenswert.
STERN 25.06.2008
Nachdem dem Lesen der Informationen über diesen Aktionsplan, ist man so schlau wie vorher, viel Aktionismus und die Frage: Was soll das Ganze?
Die Bevormundung, scheint es, soll immer mehr ausgebaut werden. Wem nützt das?
Von Zint
ZEIT online 28.05.
Wissenschaftler finden Erstaunliches heraus: Wie von Geisterhand kommt die Epidemie der fetten Jugend in den USA zum Stillstand. Und vielleicht gab es sie sogar nie.
http://blog.zeit.de/diagnose-mensch/2008/05/28/dicke-kinder-wo_78
ZEIT online 06.05.2008
Adieu, Schlankheitswahn! Der 6. Mai soll für ein neues körperliches Selbstbewusstsein stehen.
Ein Interview mit Sigrid Borse, Leiterin des Frankfurter Zentrums für Essstörungen.
Das Gespräch führte Stefanie Golla.
http://www.zeit.de/online/2008/19/Interview-No-Diet-Day?page=all
Von David Deißner
WELT 08.04.2008
Nun hat die Gewichtsdiskriminierung sogar die Bundeswehr erreicht...
http://www.welt.de/politik/article1881955/Scharfe_Kritik_an_der
_neuen_Musterungspraxis.html
Brigitte 01.02.2008
Die Deutschen: ein Volk von Dicken - und es werden immer mehr. Dennoch: Lasst uns bloß mit nationalen Abspeckplänen in Ruhe, meint BRIGITTE-Autorin Susanne Gerlach.
http://www.brigitte.de/frau/gesellschaft/verzehrstudie/index.html
Stern 31.01.2008
Von Tim Garcha/zefa/Corbis
Die neu erschienene Ernährungsstudie stellt einen Zusammenhang zwischen Bildung und Übergewicht her. Aber sind Dicke wirklich dumm, dafür aber lustig und gemütlich? Im stern.de-Interview räumt Ramona Gerbing vom Adipositasverband International mit den gängigsten Vorurteilen auf.
Interview: Thomas Krause mit Ramona Gerbing vom Adipositasverband International
Gutes Interview, das sich mit Vorurteilen, Diskriminierung gegenüber Übergewichtigen auseinandersetzt und gute Argumente liefert.
http://www.stern.de/wissenschaft/mensch/:%DCbergewicht-
/609533.html?q=dick%20und%20doof
Von Michael Miersch
DIE WELTWOCHE 16.01.08 Ausgabe 03/08 | Hintergrund
Immer mehr Verbände und Behörden rufen zum Kampf gegen Übergewicht auf. Wissenschaftler dagegen zweifeln, ob Dicksein ungesund ist. Aktueller Forschungsstand: Ein paar Kilos mehr verlängern das Leben.
Eine sehr "gesunde" Sicht der Dinge.
http://www2.weltwoche.ch/ausgaben/2008-03/artikel-2008-03
-je-dicker-desto-gesuender.html
NOVO Magazin für Zukunftsdenker Juli/August 2007 NOVO 89
Thilo Spahl fragt: „Sorgt ihr euch noch, oder lebt ihr schon?
Über Sinn und Unsinn von Studien, Kampagnen u.ä.
http://www.novo-magazin.de/89/novo8922.htm
NOVO Magazin für Zukunftsdenker Juli/August 2007 NOVO 89
Matthias Heitmann hat die politische Rezeptur des nationalen Schlankheitswahns analysiert und festgestellt, dass dieser weniger auf die Reduktion unseres Gewichts, sondern unserer Selbstbestimmtheit abzielt.
Sehr interessante, lesenswerte Analyse.
http://www.novo-magazin.de/89/novo8920.htm
Von Birgit Herden
DIE ZEIT - WISSEN 17.05.07
Die Deutschen sind viel zu dick. Damit das Fett schwindet, müssen wir lieben Gewohnheiten abschwören.
Artikel, in dem die Grundlagen für das gelegt werden, was die Bundesregierung mit ihren Aktionen im Jahr 2008 dann versucht hat umzusetzen: die "obesogenic environment" (ungefähr: dickmachende gesellschaftliche Umstände) zu bekämpfen und mit Aufklärungsarbeit dafür zu sorgen, dass Migrantenkinder sich besser ernähren. Genauso wie die Aktionen der Bundesregierung greift dieser Artikel, wie inzwischen auch in der Presse immer mehr hervorgehoben wird, zu kurz. Mit mehr Bewegung und weniger Essen ist es eben nicht getan.
http://www.zeit.de/2007/20/M-Adipositas
DIE ZEIT online 22.03.07
Ist Abnehmen gesund oder gefährlich? Die Experten sind sich uneins.
http://www.zeit.de/2007/13/M-Abnehmen-Kasten
Von Birgit Herden
DIE ZEIT online 22.03.07
Die bittere Erkenntnis der Wissenschaft: Der Kampf gegen das Übergewicht ist am Ende aussichtslos.
Sein "Übergewicht" dauerhaft loszuwerden, ist eine Illusion; ebenso ist völlig unklar, ob Abnehmen irgendwelche gesundheitlichen Vorteile bringt.
-- Unsere Rede seit 17/18. Schreiben Sie also lieber Romane oder gehen Sie Tango tanzen als sich mit einem derartig aussichtslosen Kampf zu belasten.
http://www.zeit.de/2007/13/M-Abnehmen
Von Christiane Grefe
DIE ZEIT online 28.09.2006
Dicke Kinder werden ausgegrenzt und stigmatisiert. Eine Diät und mehr Sport allein helfen den Kleinen auf lange Sicht nur selten. Denn Übergewicht ist oft ein soziales Problem.
http://www.zeit.de/2006/40/MS-Ernaehrung
Von Harro Albrecht
DIE ZEIT online 30.09.2004
Übergewichtige fühlen sich von Gesundheitsaposteln verfolgt. Dabei ist der Zusammenhang zwischen Fettpolstern und frühzeitigem Tod nicht eindeutig belegt. Ein kritischer Blick auf eine Debatte, die zunehmend hysterische Züge trägt.
http://www.zeit.de/2004/41/M-Dicke
Von Marianne Fehr
DIE WELTWOCHE 15.09.04 Ausgabe 38/04 | Top Storys
Auf dem Heiratsmarkt haben Kriminelle größere Chancen als Dicke, und im Berufsleben wirkt jedes Kilo Übergewicht wie eine Gehaltsbremse. Dabei hat Fettsucht nichts mit Willensschwäche zu tun. Ein Bericht über schwere Schweizerinnen und ihre rüde Umwelt.
Den Artikel konnten wir nicht lesen, er stand online nicht zur Verfügung.
Für alle, die Zugang haben, empfehlenswert.
Hier finden Sie Antworten auf die häufigsten Fragen: FAQ.