Es gibt viel zu tun gegen Gewichtsdiskriminierung, ganz besonders in Deutschland, wo das Thema noch weitgehend unbekannt ist und nicht selten belächelt wird. Leider gibt es hierzulande auch unter Dicken noch kein ausreichendes Bewusstsein dafür, dass die alltägliche Hetze in den Medien keineswegs zu ihrem Schutz geschieht und dass es keine Bagatelle darstellt, wenn dicke Menschen nicht verbeamtet werden, im Flugzeug zwei Plätze bezahlen müssen, sich wegen der respektlosen Behandlung nicht mehr zum Arzt trauen und im Fernsehen täglich dargestellt werden, als seien sie widerliche, dreckige, faule, pausenlos Chips in sich hineinstopfende Monster.
Was wir dagegen tun:
- Wir bieten eine professionelle kostenlose und anonyme Rechtsberatung und setzen uns auf juristischem Gebiet, hauptsächlich im Bereich "Verbeamtung", für ein Umdenken in den Gerichten ein. Schreiben Sie bei juristischen Fragen zur Gewichtsdiskriminierung an recht
gewichtsdiskriminierung.de
- Ab dem Frühjahr 2010 wird es eine von uns veröffentlichte Kinderbroschüre (inzwischen eher ein Kinderbuch) zum Thema "dicke, mittlere und dünne Kinder" geben, die sich an Kinder, Eltern und Erzieher wendet und die - aus Gründen der maximalen Effizienz - in einer ersten Auflage an Multiplikatoren, also an Entscheidungsträger und gut vernetzte Personen in Politik, Medien, Wissenschaft, dem Non-Profit-Sektor und Organisationen, die mit Kindern oder für Kinder arbeiten, versandt wird. Weiteres siehe hier. Probeseiten können Sie unter info
gewichtsdiskriminierung.de anfordern. Wir freuen uns auf Ihr Feedback!
- Wir unterstützen dickenfreundliche Projekte (z.B. ein Forschungsprojekt der TU Hamburg und Friedrich Schorbs Buch "Dick, doof und arm?"), indem wir unsere beruflichen Kompetenzen zur Verfügung stellen.
- Wir bieten Informationen und Aufklärung für medizinisches Personal, Wissenschaftler und die Medien, die sich mit zunehmendem Interesse an uns wenden. Siehe z.B. unsere Presseschau und unser Blatt für MedizinerInnen und medizinisches Personal.
- Wir vernetzen Menschen, die sich mit dem Thema Gewichtsdiskriminierung auseinandersetzen, seien es Wissenschaftler, Autoren, Coaches und Psychologen, Juristen, Mediziner, Presseleute oder einfach nur Interessierte.
Für eine kleine Initiative, die ausschließlich aus Ehrenamtlichen besteht, die allesamt Vollzeit berufstätig sind, ist das - denken wir - eine ganze Menge. Da wir uns so professionell wir möglich für die GgG einsetzen möchten, stellen wir der GgG zum großen Teil unsere beruflichen Kompetenzen zur Verfügung und bemühen uns, juristisch, wissenschaftlich und pädagogisch einzigartige Arbeit zu leisten.
Die Projekte, die Sie links im Menü wählen können, werden übrigens aus Ermangelung an tatkräftigen Händen zum Teil leider noch nicht realisiert.
Möchten Sie mitmachen? Investieren Sie monatlich ein bis zwei Stunden in ein Projekt! Treten Sie mit uns in Kontakt, wenn Sie sich - vielleicht auch nur kurzfristig? - engagieren möchten.
Hier finden Sie Antworten auf die häufigsten Fragen: FAQ.